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Unterfranken: Polizeigewerkschaft reagiert auf Drogen-Entwicklung

01.04.2025, 16:30 Uhr in Lokales
Eine Marihuana Pflanze
Foto: pixabay.com

​​Immer mehr Menschen sind unter Drogen im Auto, auf dem E-Scooter oder dem Fahrrad unterwegs – die Entwicklung sei dramatisch. So reagiert die Deutsche Polizeigewerkschaft Unterfranken (DPolG) auf die unterfränkische Kriminalstatistik und die Drogen-Fahrten in der Region.

​Wie berichtet, haben die Fahrten unter Cannabis, Amphetamin oder Medikamenten deutlich zugenommen – Im Vergleich zum Jahr 2023 ist die Zahl der Unfälle unter Drogen um 21 Prozent gestiegen. Noch deutlicher die sogenannten folgenlosen Fahrten – hier wurde ein Anstieg um stolze 45,2 Prozent verzeichnet.

​Laut Polizeigewerkschaft ist das ganz klar auf die Cannabis-Teillegalisierung zurückzuführen. Die Gewerkschaft übt scharfe Kritik an der Drogenpolitik, diese würde in der aktuellen Form am Ende die Gesundheit oder sogar Leben kosten. Es sei eine Kehrtwende notwendig.