Mainfranken: Verkehrsverbund wird zum 1. Januar deutlich größer
Ein Netz, ein Tarif, ein Ticket – Fahrgäste in der Region müssen sich ab dem 1. Januar auf Änderungen einstellen. Der Verkehrsverbund Mainfranken (VVM) wird deutlich größer und damit zum Nahverkehr Mainfranken (NVM). Neben Stadt und Landkreis Würzburg, Kitzingen und Main-Spessart kommen fünf weitere Gebiete dazu: Stadt und Landkreis Schweinfurt und die Landkreise Bad Kissingen, Haßberge und Rhön-Grabfeld.
Drittgrößter Verkehrsverbund in Bayern
Der NVM ist dann der drittgrößte Verkehrsverbund Bayerns – hinter Nürnberg und München. Mit nur einem Ticket können Fahrgäste künftig über Landkreis-Grenzen hinweg mit dem ÖPNV fahren. Beispielsweise von Röttingen im Landkreis Würzburg bis nach Fladungen im Landkreis Rhön Grabfeld.
Ein Tarif – und Würzburg
Dabei gilt ein Tarif. Einzige Ausnahme bildet die Großwabe in Würzburg – im Stadtgebiet sowie in Höchberg und Gerbrunn greift ein Stadttarif.
Wegen des einheitlichen Tarifs müssen sich aber auch Fahrgäste außerhalb der Stadt Würzburg auf neue Preise einstellen. Schließlich wurde aus vielen unterschiedlichen Tarifen ein einziger gemacht. Eine Übersicht gibt es hier.
Digital und einfach
Künftig sollen Fahrgäste per App Tickets kaufen können – dabei können sie Start und Ziel auswählen, dann wird automatisch der richtige Tarif berechnet. Geplant ist auch, dass Fahrkarten dann im ÖPNV bargeldlos gekauft werden können. Das wird aber wohl noch einige Zeit dauern.